FAQ – Häufige Fragen

Sie haben Fragen rund um Ihren Antrieb oder das Zubehör? Finden Sie hier die Antworten auf häufig gestellte Fragen.


Hinweis: 
Bei den veröffentlichten Videos handelt es sich um eine Verdeutlichung von Montageschritten, die sich ausschliesslich an Fachhändler und Endkunden des Produktes richtet. Die Videos ersetzen keinesfalls die schriftliche Betriebsanleitung, die Fachhändler und Endkunden mit der Auslieferung des Produktes erhalten.

Ihr neuer Handsender muss dasselbe Funksystem (Multi-Bit oder bi·linked) und dieselbe Sendefrequenz besitzen, die Ihr Antrieb und Ihre bisherigen Handsender nutzen. Die Angabe zur Funkfrequenz finden Sie auf der Rückseite Ihres Handsenders oder auf der Antenne Ihres Antriebs.

Marantec verwendet folgende Funkfrequenzen:

  • 868 MHz
  • 433 MHz
  • 40 MHz (nicht mehr lieferbar – bitte wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder an unseren Kundenservice, falls Ihr Antrieb diese Frequenz nutzt)
  • 27 MHz (nicht mehr lieferbar – bitte wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder an unseren Kundenservice, falls Ihr Antrieb diese Frequenz nutzt)

In anderen Ländern sind zusätzliche Funkfrequenzen möglich. Wo sich die Angabe zur Frequenz befindet, erfahren Sie bei der Frage 
> Welches Funksystem nutzt mein Antrieb?

Falls Sie einen Handsender verlieren, ist es sicherer, den Handsender aus dem System zu löschen bzw. die Codierung aller anderen Handsender und des Antriebs zu ändern. Wird Ihr verlorener Handsender von einem Fremden gefunden, ist er so immerhin funktionslos. Wie Sie Handsender aus dem System löschen bzw. die Codierung ändern, erfahren Sie in den folgenden Videos. Dieses ist je nach Funksystem unterschiedlich.

Welches Funksystem Ihr Handsender nutzt – Multi-Bit oder bi·linked – erfahren Sie bei der Frage 

Welches Funksystem nutzt mein Antrieb?

Nach der Änderung müssen Sie die Handsender anschließen neu einlernen – wie das funktioniert, finden Sie bei der Frage 
Wie kann ich einen Marantec-Handsender mit dem Antriebssystem verknüpfen?

Die Codierung der Funk-Antenne löschen (bi·linked)
Die Handsender-Codierung löschen (Multi-Bit)

Wenn Sie einen weiteren Handsender gekauft haben oder nach Verlust eines Handsenders die Codierung geändert haben, müssen Sie ihn zunächst mit dem Antrieb verbinden, bevor Sie das Tor mit dem Handsender steuern können. Dazu wird der Handsender eingelernt – wie Sie das machen, erfahren Sie in den folgenden Videos.

Welches Funksystem Ihr Handsender nutzt – Multi-Bit oder bi·linked – erfahren Sie bei der Frage 
> Welches Funksystem nutzt mein Antrieb?

Wenn Ihr neuer Antrieb vom Fachhändler eingebaut wird, übernimmt dieser Fachhändler in der Regel das Einlernen der Zubehörteile.

Den ersten Handsender einlernen mit bi·linked
Weitere Handsender einlernen mit bi·linked
Den ersten Handsender einlernen mit Multi-Bit
Weitere Handsender einlernen mit Multi-Bit

Unsere bi·linked-Handsender erkennen Sie an der weissen länglichen Form mit zwei oder vier Tasten oder dem schwarzen quadratischen Design. Die Tasten können Sie sperren, um Fehlbedienung durch versehentliches Betätigen in der Hosentasche, am Schlüsselbund o. ä. zu verhindern.

Tastensperre aktivieren / deaktivieren: 

  • Drücken Sie die Programmiertaste auf der Rückseite mit Hilfe eines Kugelschreibers für ca. 5 Sekunden. So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Tastensperre.
  • Tastensperre aktiviert: Die LED auf der Vorderseite blinkt 1x kurz auf. Damit ist die Tastensperre aktiviert. 
  • Tastensperre deaktiviert: Die LED auf der Vorderseite blinkt 2x kurz auf. Damit ist die Tastensperre deaktiviert.

Bedienung mit aktivierter Tastensperre:

  • Trotz Tastensperre können Sie den Handsender zum Öffnen oder Schliessen Ihres Tores nutzen. Drücken Sie hierzu eine Funktionstaste des Handsenders für ca. 2 - 4 Sekunden.
  • Die LED auf der Vorderseite blinkt 1x kurz auf. Damit ist die Sperre für 20 Sekunden aufgehoben.
  • Jetzt können Sie den Handsender wie gewohnt zum Öffnen oder Schliessen Ihres Tores nutzen.
  • Die LED auf der Vorderseite blinkt 1x kurz auf, der Befehl wird gesendet und das Tor bewegt sich.
  • Mit jeder Tastenbetätigung verlängert sich die Aufhebung der Sperre.
  • Drücken Sie 20 Sekunden lang keine Taste, aktiviert sich die Tastensperre wieder.

Wie erkenne ich, dass die Tastensperre aktiviert ist?

  • Drücken Sie eine der Funktionstasten kurz, leuchtet weder die LED am Handsender auf, noch erfolgt eine Torbewegung.
  • Bei der Werkauslieferung ist die Tastensperre nicht aktiviert

Folgende Modelle besitzen die Funktion der Tastensperre: Digital 564, 572, 633 bis zum Produktionsmonat Juli 2018 und Digital 633 dauerhaft.
Wie Sie die Tastensperre aktivieren, deaktivieren und Ihr Tor dabei bedienen können sehen Sie im folgenden Video.

   

Die elektronische Tastensperre bei Handsendern mit bi·linked

Für mehr individuelle Sicherheit und individuellen Komfort bietet Marantec Ihnen ein umfangreiches Zubehörprogramm, das permanent erweitert wird. Bei uns bekommen Sie weitere Handsender mit zusätzlichen Funktionen. Eine Lichtschranke, mit der Sie Ihr Tor absichern und die es sofort stoppt, wenn ein Hindernis im Weg ist. Ein Battery-Backup zur Notstromversorgung, ein Solarpanel als alternative Energiequelle und noch viel mehr – finden Sie hier einfach das passende Zubehör für Ihre individuellen Bedürfnisse.

Unsere Zubehörprodukte erhalten Sie bei Ihrem Marantec-Fachhandelspartner.

Unser neues bi·linked-Zubehör arbeitet mit Hilfe von Funk. Das heißt für Sie: Kein lästiges Kabelverlegen, sondern Sie können den Fingerprintleser ganz bequem dort anbringen, wo es für Sie praktisch ist. 

Damit Sie Ihr Tor ganz einfach per Fingerabdruck öffnen können, müssen Sie Ihren Antrieb und den Fingerprintleser Digital 528 nach dem Kauf miteinander verbinden. Dazu werden der Fingerprintleser und Ihre Fingerabdrücke eingelernt – wie Sie das machen, erfahren Sie im folgenden Video.

Der Marantec-Fingerprintleser funktioniert nur in Kombination mit unserem neuen bi·linked-Funksystem – Ihr Antrieb muss also ebenfalls mit bi·linked arbeiten. Ist das noch nicht der Fall, kann das in den meisten Fällen aber nachgerüstet werden, damit Sie unser neues Zubehör nutzen können.

Welches Funksystem Ihr Antrieb nutzt – Multi-Bit oder bi·linked – erfahren Sie bei der Frage 
> Welches Funksystem nutzt mein Antrieb?

Wenn Ihr neuer Antrieb vom Fachhändler eingebaut wird, übernimmt dieser Fachhändler in der Regel auch das Einlernen der Zubehörteile.

Sie möchten mehr zu bi·linked wissen? Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Den Fingerprintleser Digital 528 einlernen mit bi·linked

Unser neues bi·linked-Zubehör arbeitet mit Hilfe von Funk. Das heißt für Sie: Kein lästiges Kabelverlegen, sondern Sie können unsere Codetaster ganz bequem dort anbringen, wo es für Sie praktisch ist. 

Damit Sie Ihr Tor ganz einfach mit einem 4-stelligen PIN-Code öffnen können, müssen Sie Ihren Antrieb und den Codetaster Digital 525 oder Digital 526 nach dem Kauf miteinander verbinden. Dazu werden der Codetaster und ein Benutzer-PIN eingelernt – wie Sie das machen, erfahren Sie im folgenden Video.

Die Marantec-Codetaster funktionieren nur in Kombination mit unserem neuen bi·linked-Funksystem – Ihr Antrieb muss also ebenfalls mit bi·linked arbeiten. Ist das noch nicht der Fall, kann das in den meisten Fällen aber nachgerüstet werden, damit Sie unser neues Zubehör nutzen können. 

Welches Funksystem Ihr Antrieb nutzt – Multi-Bit oder bi·linked – erfahren Sie bei der Frage 
> Welches Funksystem nutzt mein Antrieb?

Wenn Ihr neuer Antrieb vom Fachhändler eingebaut wird, übernimmt dieser Fachhändler in der Regel auch das Einlernen der Zubehörteile.

Sie möchten mehr zu bi·linked wissen? Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Die Codetaster Digital 525 oder 526 einlernen mit bi·linked

bi·linked ist ein sehr sicheres Funksystem, das Marantec ganz neu für die Steuerung der Antriebe entwickelt hat. bi·linked wird in unseren neuen Handsendern wie Digital 663, 564, 572 oder 633 sowie in den neuen Funkcodetastern und dem Fingerprintleser verwendet.

Die Funkübertragung erfolgt sehr sicher durch eine 128-Bit-Verschlüsselung nach AES-Standard – diese wird zum Beispiel auch beim Online-Banking oder bei verschlüsselten https-Seiten wie in einem Bestellprozess eingesetzt. Der bei der Nutzung übertragene Code ist bei jeder Tastenbetätigung ein anderer, sodass das Kopieren oder Entschlüsseln des Funksignals nahezu unmöglich ist.

Antriebe und Zubehör mit bi·linked haben für Sie den Vorteil, dass Sie nicht nur Befehle geben, sondern auch Antworten empfangen können: Durch einen Handsender können Sie beispielsweise abfragen, ob Ihr Tor geschlossen ist. Die Kommunikation zwischen Antrieb und Bediengeräten erfolgt bi-direktional und ist also in beide Richtungen möglich.

Sie möchten mehr zu bi·linked wissen? Hier finden Sie ausführliche Informationen.

Multi-Bit ist ein bewährtes und sehr sicheres Funksystem, das Marantec für die Steuerung der Antriebe entwickelt hat. Die Signale von den Handsendern, Codetastern und Co. an den Antrieb werden zuverlässig über eine 48-Bit-Verschlüsselung übertragen.

Durch die Verwendung von insgesamt rund 70 Millionen unterschiedlichen Übertragungs-Codes ist eine besondere Sicherheit gewährleistet – jeder Antrieb verwendet einen anderen Code. Geht beispielsweise ein Handsender verloren, kann für alle anderen Geräte problemlos ein neuer Code programmiert werden. So verliert der verlorene Handsender seine Funktion, falls ihn ein Fremder findet.

Multi-Bit ist ein uni-direktionales Funksystem, das heisst, dass die Kommunikation nur in eine Richtung geht: Der Handsender sendet einen Befehl, der Antrieb führt ihn aus und öffnet beispielsweise das Tor.

Welches Funksystem der Antrieb nutzt, ist entweder auf dem Handsender oder an der Antenne des Antriebs erkennbar. Am Handsender sind die Produktbezeichnung und die Frequenz mit Hilfe einer Laserung auf der Rückseite notiert. Welches Produkt welches Funksystem nutzt, können Sie hier nachlesen:

 

HandsenderMulti-Bit     bi·linked
Digital 211, 212, 214, 211, 221, 222, 224, 231, 232         √
Digital 302, 304, 306, 311,  313, 317, 318, 321, 323, 382, 384    √
Digital 564, 572, 633, 663    √

 

Sollte Ihr Handsendermodell in dieser Liste nicht aufgeführt sein, kontaktieren Sie uns.

Die Bedienung unserer Handsender unterscheidet sich je nach Modellreihe:
Unsere bi·linked-Handsender erkennen Sie an der weissen länglichen Form mit zwei oder vier Tasten oder dem schwarzen quadratischen Design. Alle übrigen Designs sind unsere Multi-Bit-Handsender. 


bi·linked-Handsender:

  • Die LED blinkt 10x: Ihr Handsender reagiert auf einen kurzen Tastendruck nicht mit einem kurzen Aufleuchten, sondern mit einer 10x blinkenden LED? Ihr Handsender sagt Ihnen damit schon frühzeitig: Die Batterie im Gerät ist fast leer. Bitte wechseln Sie diese. 
  • Die LED leuchtet nicht: Unsere bi·linked-Handsender sind mit einer komfortablen Tastensperre ausgestattet. Damit vermeiden Sie Fehlbedienungen durch versehentliches Betätigen in der Hosentasche, am Schlüsselbund o.ä.
    Leuchtet die LED auf dem Handsender nicht, obwohl Sie eine Taste gedrückt haben, ist vermutlich die elektronische Tastensperre aktiv. Wie Sie diese vorübergehend oder dauerhaft deaktivieren, erfahren Sie bei der Frage: 

    > Wie aktiviere ich die elektronische Tastensperre bei Handsendern mit bi·linked?

Multi-Bit-Handsender:

  • Die LED blinkt 10x oder 1x schwach: Ihr Handsender reagiert auf einen kurzen Tastendruck mit einem kurzen schwachen Aufleuchten oder mit einer 10x blinkenden LED? Ihr Handsender sagt Ihnen bereits jetzt: Die Batterie im Gerät ist fast leer. Bitte wechseln Sie diese. 

Wie Sie die Batterien austauschen, erfahren Sie in den folgenden Videos:

   

Batteriewechsel bei Handsendern mit bi·linked Funk:
Batteriewechsel bei Handsendern mit Multi-Bit-Technologie:

Marantec-Produkte sind mit handelsüblichen Batterien ausgestattet. Diese können Sie ganz einfach im Handel kaufen.
Hier können Sie nachlesen, welche Batterietypen eingesetzt werden:

Marantec-ProduktBatterietyp
Handsender Digital 382, 384, 564, 572, 534, 633, 6631x Batterie 3 V Typ CR2032
Funk-Innendrucktaster Digital 644, 6451-2x Batterie 3 V Typ CR2032
Funk-Codetaster Digital 525, 5264x Batterie 1,5 V Typ AAA
Funk-Fingerprintleser Digital 5284x Batterie 1,5 V Typ AAA
Handsender Digital 302, 304, 313, 3211x Batterie 3 V Typ CR2032
Funk-Codetaster Command 1311x Batterie 3 V Typ CR2032
Funk-Codetaster Command 2312x Batterie 3 V Typ CR2032
Funk-Codetaster Command 2221x Batterie 9 V Block
Handsender Digital 231, 2322x Batterie 3 V Typ CR1025
Handsender Digital 121, 122, 124, 211, 212, 214, 221, 222, 224     1x Batterie 12 V Typ A23
Handsender Digital 101, 102, 104, 209, 2191x Batterie 9 V Block
Funk-Codetaster Command 219, 2111x Batterie 9 V Block

Falls sich Ihr Garagen- oder Hoftor nicht öffnet, obwohl Sie den Handsender drücken, kann es sein, dass die Batterien des Handsenders leer sind. Wie Sie das erkennen und was Sie tun müssen, erfahren Sie bei der Frage
> Ich habe Probleme mit meinem Handsender.

Wenn Sie den Handsender drücken und hören, dass das Antriebssystem läuft, das Tor sich aber nicht bewegt, kann es sein, dass das Antriebssystem entriegelt ist. Was dann zu tun ist, erfahren Sie bei der Frage
> Obwohl das Antriebssystem hörbar läuft, bewegt sich mein Garagen- oder Hoftor nicht.

Wenn nach Drücken Ihres Handsenders das Antriebssystem hörbar anläuft, das Tor sich jedoch nicht bewegt, ist es möglich, dass Ihr Antriebssystem entriegelt ist. Das bedeutet, dass Antrieb und Tor gerade voneinander getrennt sind. Ist dies der Fall, müssen Sie den Antrieb einfach nur wieder verriegeln. Hierzu gibt es antriebsspezifisch verschiedene Vorgehensweisen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass sich das Tor beim Verriegeln immer an derselben Stelle, an der es entriegelt wurde, befindet! Anderenfalls kann es sein, dass Ihr Tor nicht an der vorab eingestellten Position stehen bleibt und es zu Schäden am Tor oder Antriebssystem kommt

Garagentor

  • Gehen Sie zu Ihrem Antriebssystem und ziehen Sie an dem Seil mit der grünen Kugel, bis ein hörbares Klacken ertönt. Damit ist der Verriegelungsmechanismus aktiviert.
  • Bewegen Sie nun Ihr Tor manuell so weit, bis der Schlitten durch ein hörbares zweites Klacken wieder mit der Schiene verbunden ist. Jetzt ist Ihr Antrieb wieder verriegelt und das Tor sollte sich beim Betätigen des Handsenders bewegen.

Wie Sie Antrieb und Tor wieder miteinander verbinden, erfahren Sie im Video unten.

Drehtor

  • Der Ver-/Entriegelungsmechanismus befindet sich unter der schützenden Klappe am Antriebskopf.
  • Öffnen Sie diese und betätigen Sie die Verriegelung entweder durch Herunterdrücken des roten Kunststoffbügels oder durch Drehen (rechts herum) des beiliegenden Inbus-Schlüssels. Jetzt ist Ihr Antrieb wieder verriegelt und das Tor sollte sich bei Betätigung des Handsenders bewegen.
  • Comfort 560: Bei unserem Gelenkarmantrieb ist der Ver-/Entriegelungsmechanismus von der Vorderseite des Antriebssystems zugänglich. Verriegeln Sie den Antrieb wieder, indem Sie den mitgelieferten Inbus-Schlüssel in dem Mechanismus rechts herum drehen.
  • Comfort 585, 586: Der Unterflurantrieb wird direkt am Arm verriegelt. Bitte rasten Sie hierfür den schwarzen Kunststoffhebel wieder im Arm ein. Jetzt ist Ihr Antrieb wieder verriegelt und das Tor sollte sich bei Betätigung des Handsenders bewegen.
  • Ggf. müssen Sie den Ver-/Entriegelungsmechanismus vorher mit einem der mitgelieferten Schlüssel freigeben, sollte dieser abgeschlossen sein.

Schiebetor

  • Comfort 860 (S) / 861 (S) bzw. 850 (S) / 851 (S): Der Ver-/Entriegelungsmechanismus befindet sich innerhalb des Antriebsgehäuses. 
    Bitte öffnen Sie die vordere Abdeckung des Aluminiumgehäuses mit Hilfe eines der mitgelieferten Schlüssel. 
    Betätigen Sie mit Hilfe des Steckschlüssels die innenliegende, rote Verriegelung am Motor, bis das hinten liegende Zahnrad wieder in die Zahnstange am Tor eingreift.
  • Comfort 880/881: Das Antriebssystem mit Kunststoffabdeckung können Sie ganz einfach an der Vorderseite von außen durch Drehen (rechts herum) des mitgelieferten Inbus-Schlüssels wieder verriegeln.


Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Einbauanleitung des Antriebs in der Rubrik Bedienung. Alle Einbauanleitungen können Sie auch direkt online in unserem Mediacenter anschauen.

   

Der Verriegelungsmechanismus beim Garagentorantrieb

Für unsere Garagentorantriebe Comfort 260, 270, 280 sowie Comfort 360, 370, 380 haben wir zusätzliche Erweiterungen entwickelt, die in Ihrer Garage noch mehr Helligkeit erzeugen. Diese Erweiterungen können Sie ganz einfach selbst nachrüsten – sie werden per einfachem Stecksystem eingeclipst. Das Ergebnis: Doppelt so viel Licht und nur wenig zusätzlicher Strom dank sparsamer LED-Technik.

Alle Einstellungen im Antrieb, beispielsweise für Ihre Handsender, bleiben nach dem Einbau natürlich erhalten. Die LED-Erweiterungen erhalten Sie direkt bei Ihrem Fachhändler.

Wie Sie die Erweiterungen ganz einfach montieren können, erklären Ihnen unsere beiden Videos. Bitte beachten Sie unbedingt, dass Sie vor der Montage den Stecker Ihres Antriebs aus der Steckdose ziehen und ihn somit vom Stromnetz trennen.

Montage der LED-Erweiterung bei Comfort 360, 370, 380
Montage der LED-Erweiterung bei Comfort 260, 270, 280

Grundsätzlich sind Antriebe für Dreh- und Schiebetoranlagen bei Steigungen und Gefällen von bis zu 10 Prozent realisierbar. Wir empfehlen Ihnen eine individuelle Prüfung durch Ihren Fachhändler. Gegebenenfalls raten wir Ihnen zur Installation weiterer Sicherheitskomponenten an der Toranlage. Dieses Original Marantec-Zubehör montiert Ihr Fachhändler.:

Bei Drehtoren kommt ein Winkelset für steigende Bänder zum Einsatz. Die Drehtorantriebe Comfort 525, 525 L und Comfort 530 L können nach Rücksprache und abschliessender Klärung bei Steigungen bis zu maximal 10 Prozent verwendet werden.

Bei Schiebetoren sorgen Radialdämpfer, auch Rotationsdämpfer genannt, für eine Geschwindigkeitskontrolle. Dies ist bei Schiebetoren mit Steigung bzw. Gefälle wichtig.  Werden diese Tore entriegelt, würden sie sich ohne diese Komponente selbstständig in Bewegung setzen. Ein Radialdämpfer verhindert also, dass diese Toranlagen zu schnell werden.

Ihr Fachhändler berät Sie gerne über die zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen unserer Toranlagen bei einer Montage mit Steigung oder Gefälle.  

Nein, Sie können die Steuerung auch in der Garage, unter dem Carport oder an einer anderen Position montieren. Marantec-Steuerungsgehäuse sind sehr kompakt und nehmen wenig Platz ein. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Steuerung flexibel zu montieren. 

Über die maximale Kabellänge, den Leitungsquerschnitt und was Sie hierbei beachten sollten, berät Sie Ihr Fachhändler gerne.

Nur soviel an dieser Stelle: Leitungsverlängerungen bis 25 m können problemlos vorgenommen werden, etwa um die Steuerung in Ihrer Garage oder unter dem Carport zu montieren. Achten Sie in diesem Fall auf einen ausreichend großen Leitungsquerschnitt (min. 1,5 mm²).

Die Reichweite des Funksystems ist abhängig vom Montageort des Antriebs und des Bediengeräts und kann je nach Installation unterschiedlich gross sein. Um eine optimale Reichweite zu erzielen, sollten Sie Antrieb und Bediengerät so positionieren, dass die kürzeste Verbindungslinie, also die Luftlinie, so wenig wie möglich durch Mauerwerk oder andere dämpfende Materialien verläuft.

Art und Beschaffenheit der Materialien, durch die der Funk kommunizieren muss, spielen dabei eine wichtige Rolle. 

MaterialReichweite
Luft, Freifeld100 %
Holz, Gips80 bis 95 %
Unbeschichtetes Glas70 bis 90 %
Backstein, Beton60 bis 90 %
Metallbedampftes Glas (z.B. Isolierglas)      10 bis 60 %
Stahlbeton10 bis 50 %
Autokarosserie10 bis 40 %
Metallwände, Metallgitter0 bis 10 %

 

Je höher die Prozentzahl und damit die Reichweite, desto weiter weg können Sie sich befinden, um Ihr Tor zu bedienen. Grundsätzlich gilt jedoch auch: Sie sollten Ihre Tore aus Sicherheitsgründen nur dann bedienen, wenn diese in Sichtweite sind.

Um eine optimale Reichweite für Ihr Funksystem zu erreichen und Ihre Tore so aus grösserer Entfernung bedienen zu können, sollten Sie bei der Montage einige Tipps beachten: Vermeiden Sie unnötige Abschirmungen aus Metall, wie zum Beispiel Schränke oder Gehäuse. Halten Sie ausserdem möglichst grossen Abstand zu stromführenden Leitungen und Geräten wie Lampen oder Maschinen. Weitere mögliche Störquellen bei einer geringen Reichweite können sein:

  • Mobiltelefone, Babyphone, Schaltnetzteile
  • Funksysteme wie z.B. schnurlose Telefone, Audioübertragung per Funk
  • Computer, Audio-/Videoanlagen
  • Leuchtstofflampen
  • Mikrowellengeräte

Halten Sie Abstand zu diesen Störquellen oder vermeiden sie diese am besten ganz in der Nähe Ihres Antriebs. Auch die Wärmeschutzverglasung Ihres PKW kann die Reichweite beeinflussen. Die geringste Absorption haben Sie in der Höhe der A-Säule, also links und rechts der Windschutzscheibe.

Auch Art und Beschaffenheit der Materialien, durch die der Funk kommunizieren muss, spielen eine wichtige Rolle. Welche Materialien die Reichweite nur wenig beeinflussen, erfahren Sie bei der Frage > Wie gross ist die Reichweite des Funksystems?

Bei Problemen mit der Reichweite empfehlen wir den Einsatz einer externen Stabantenne: Diese verbessert die Reichweite von Handsender und Antrieb deutlich.

Unsere Zubehörprodukte erhalten Sie bei Ihrem Marantec-Fachhandelspartner.

Nein. Von den Funkprodukten gehen praktisch keine für Menschen und Tiere gesundheitsschädlichen Strahlungen aus. Auch in Bezug auf Herzschrittmacher oder Hörgeräte sind keine möglichen Beeinträchtigungen durch unsere Funkprodukte bekannt.

Wichtige Kenngrösse hierfür ist die Tatsache, dass unsere Produkte mit sehr geringen Sendeleistungen arbeiten (kleiner als 10 mW) und Aussendungen immer nur über einen sehr kurzen Zeitraum im Millisekunden-Bereich erfolgen. Zum Vergleich: Ein Mobiltelefon arbeitet mit sehr viel höheren Sendeleistungen (bis 1.000 mW) und das auch über einen sehr viel längeren Zeitraum.

Sie können auch deshalb sicher sein, dass Ihr Funksystem von Marantec nicht gesundheitsschädlich ist, weil alle von Marantec in den Verkehr gebrachten Funkprodukte die grundlegenden Anforderungen der europäischen R&TTE-Richtlinie 1999/5/EG, in Deutschland umgesetzt durch das Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen (FTEG), erfüllt. Dieses beinhaltet neben der Einhaltung aller relevanten Normen in Bezug auf Funkwellenausbreitung und elektrische Sicherheit auch die Einhaltung der entsprechenden Normen für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und für die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern (EMF).

Ja. Aktuell sind alle Marantec-Antriebe, die mit dem Funksystem Multi-Bit ausgestattet sind, in Kombination mit einem der unten aufgeführten Handsender HomeLink-kompatibel. Welches Funksystem Ihr Handsender nutzt – Multi-Bit oder bi·linked – erfahren Sie bei der Frage
> Welches Funksystem nutzt mein Antrieb? 

Welche Sendefrequenz Ihr Handsender verwendet, erfahren Sie bei der Frage
> Ich möchte einen neuen Handsender kaufen. Wo finde ich Angaben zur Sendefrequenz meines Funksystems? 

Handsender      Frequenz (MHz)      Kodierung      Information
Digital 10127.045Festcode   
Digital 211433.92Festcode   
Digital 212433.92Festcode   
Digital 214433.92Festcode   
Digital 302433.92Festcode   
Digital 304433.92Festcode   
Digital 313433.92Festcode   
Digital 302868.3Festcode    kompatibel ab HomeLink Software Version 7
Digital 304868.3Festcode    kompatibel ab HomeLink Software Version 7
Digital 313868.3Festcode    kompatibel ab HomeLink Software Version 7

 

Wie Sie Ihren Antrieb über HomeLink mit Ihrem Auto verbinden, ist je nach KFZ unterschiedlich und wird ausführlich beschrieben unter www.homelink.com.

Ja, können Sie! Marantec hat spezielle Antriebssysteme mit Akku-Technik für Garagentore entwickelt, die ohne Stromanschluss auskommen.

Für Garagentore macht der Comfort 260 accu Sie unabhängig vom Stromanschluss. Ein hochwertiger Akku übernimmt für eine lange Zeit die Energieversorgung des Antriebs. Wenn der Akku wieder aufgeladen werden muss, können Sie diesen einfach abkoppeln und an eine herkömmliche Steckdose im Haus anschliessen.

An die Akku-Einheit kann alternativ auch ein modernes Solarpanel angeschlossen werden. Damit nutzen Sie die Sonne als Energielieferant und schaffen so eine alternative Energiequelle zum klassischen Stromanschluss. Dem hochwertigen Panel reicht bereits das Tageslicht aus, um die Energieversorgung für den Antrieb sicher zu stellen. Dabei wird die gewonnene Energie in dem Akku gespeichert und immer dann abgerufen, wenn das Tor bewegt wird. Abkoppeln und über die Steckdose aufladen können Sie den Akku natürlich trotzdem.

 

Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage gefunden oder suchen weitergehende Beschreibungen? Schauen Sie einfach in unseren Einbauanleitungen nach – diese finden Sie in unserem Mediacenter.

Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus.